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1. Hobbykünstler-Ausstellung ein voller Erfolg |

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Zurück zur Kindheit oder Richtung Zukunft
Erinnerungen und Anregungen aus der 1. Hobbykünstler-Ausstellung Philippsburg(rb).
Zweierlei gab es umsonst in der Jugendstil-Festhalle. Den Eintritt und ein Eintauchen in eine Art „Nebenwelt“ vieler Mitbürger, die sie selbst wohl fasziniert und andere wenigstens vorübergehend mit in ihren Bann zu ziehen scheint. „Viele“? Das kaum man eigentlich kaum sagen. Am letzten Tag meinte jemand, das sei ja fast „wie bei Quelle beim Ausverkauf“. Jedenfalls war es ein regelrechter Ansturm, in die Festhalle hineinzukommen und sich fast durch die Gangreihen zwischen Ausstellungstischen und Stellwänden hindurchschieben zu lassen. Auf Interesse hatten die 24 Aussteller und Hobby-Freunde natürlich schon gehofft. Die Veranstalter und „Vorarbeiter“ wie Gerd und Marina Blickensdorf oder Johannes Huber waren sich sogar sicher. Aber wissen konnte es natürlich vorher keiner. Lief doch gleichzeitig auf dem Philippsburger Marktplatz der Adventsmarkt, ebenfalls mit einem sehr attraktiven Programm für Erwachsene wie Kinder. Doch das Publikum verteilte sich. Viele gingen zum einen wie zum anderen und kamen wohl von beidem später mit umfangreichen Eindrücken nach Hause.
Diese 1. große Hobby-Austellung ließ die Festhalle fast platzen, so reich beladen waren die meisten Ausstellungstische. Bürgermeister Stefan Martus hatte das „Event“ mit Glückwünschen für die Aktivität und Initiative der Hobby-Künstler eröffnet und ihnen Erfolg gewünscht. Der kam postwendend. Das Angebot war so vielfältig, dass gerade „Liebhaber“ auf ihre Kosten kamen. Die sind nicht einfach Käufer, sondern eher Jäger. Sie umkreisen ihr „Wild“ und gaben auch hier manchen „Fangschuss“, sie zogen die Brieftasche.
Das galt für eine wertvolle Krippe aus Huttenheimer Werkstatt ebenso wie für Arbeiten aus den Bereichen Malerei, künstlerische Keramik, Holz- und Drechsler-, Häkel- oder Klöppelarbeiten und vieles andere. Natürlich kaufte nicht jeder, aber so mancher nahm Besitz schon mit dem Anschauen, in die Hand nehmen oder Gespräche mit den Schöpfern der vielfältigen Arbeiten, wobei eine Festlegung auf diese oder jene Kategorie eher unerheblich war. Oft wirkten die eigenen Gefühle aus der Kindheit oder Jugend wie eine Art Katalysatoren, setzten Erinnerungen oder Stim-mungen aus früherer Zeit frei. Da ging es nicht immer ums Kaufen. Da versteht man, was persönliche Werte bedeuten. Und bei sich oder anderen Menschen ohne Aufdrängen etwas bewirken zu können, war für manchen Aussteller vielleicht mindestens so wertvoll wie ein Schein aus der Brieftasche. Zauberhaft die wunderschönen Teddybären oder die Puppen, auf ihre Art einfach „unsterblich“. Ausgestellt wurden auch Arbeiten aus dem Seniorenhaus gleich gegenüber. Und von dort kamen auch Kaffee und Kuchen. Reeb
- - Berichte im Stadtanzeiger und Kurier - -
www.philippsburger-hobby-kuenstler.de